d e r  W e l s

S i l u r u s  g l a n i s

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Der Wels (Silurus glanis) ist der größte europäische Fisch, der nur in Süßwasser vorkommt, wobei auch Vorkommen in brackigen Gewässern bekannt sind. Seine bartartigen Sinnesorgane und verhältnismäßig kleinen Augen lassen erahnen, dass der Wels hauptsächlich nachtaktiv ist. Grundsätzlich sind Welse bei der Nahrungswahl nicht wählerisch und fressen so gut wie alles was sich zu nah an ihr Versteck traut und in ihr Maul passt, sei es Fisch, Vogel, Säugetier oder ein wirbelloses Tier. Ähnlich unbedarft sind sie bei ihren Habitaten, so kommen sie in fast ganz Europa und Zentralasien vor und besiedeln dort Flüsse sowie Seen. Sie

lauern in Höhlen oder im schlammigen Grund und warten auf vorbeiziehende Beute, tot oder lebendig. Auf diese Weise können sie bis zu 50 kg schwer und in Extremfällen bis zu mehreren Metern lang werden. Interessanterweise hören Welse niemals auf zu wachsen, und können geschätzt bis zu 100 Jahre alt werden können. Ähnlich wie bei Bäumen, kann ihr Alter anhand von Wachstumsringen in ihren Knochen abgelesen werden.

Welse haben einen Eintrag in der Roten Liste der gefährdeten Arten und werden dort als „Least Concern“, also nicht gefährdet geführt. Jedoch können lokale Population stark schwanken, da sie von Sportfischern stark befischt werden.

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